Kaum Rückschlüsse möglich
Anfang August hat repi sein Statement aus dem Frühjahr nun wiederholt und dieses Mal ist es bei EAUK gelandet, von wo es während der letzten Tage in Windeseile um die Welt ging. Und der Tenor vieler Berichte lautete: nun wird es ein richtiges PC-Spiel, denn die aktuellen Konsolen können bekanntlich nur DirectX9 (Dx9). Dieser Schluss ist jedoch verfrüht und blendet den jüngsten Titel aus. Für die PC-Version von Bad Company 2 wurde im Rahmen der Portierung die Aufwärtskompatibilität hergestellt. Dx10 und Dx11 sind auf dem PC überhaupt kein Problem, weshalb der umgekehrte Weg nicht ausgeschlossen ist. Wie bereits jüngst geschrieben, lassen auch diese Details noch keinen Rückschluss auf das Spiel zu.
Windows 7 auf dem Vormarsch
Ganz anders sieht das beim eigentlich interessantesten Thema aus: nämlich der Frage nach Windows 7 und Windows Vista. Offiziell Schluss mit XP ist im Jahr 2014, allerdings ist mit einem Release von Battlefield 3 gegen Ende 2011 oder sogar Anfang 2012 zu rechnen. Einige Spieler werden ihre Maschinen wohl auch dann noch mit XP betreiben, wahrscheinlich jedoch nicht mehr viele. Denn schaut man sich die Statistiken an, ist XP bereits auf dem Rückzug. Gesichtet haben wir dazu die monatliche Statistik von Steam, laut der bereits 60 Prozent der Spieler mit einer Dx10 fähigen Karte auch Vista oder Windows 7 nutzen. Weitere Details können den Statistiken von Spieleseiten entnommen werden.
Gamer an vorderster Front
Laut unseren eigenen Daten surfen noch etwa 30 Prozent der Besucher mit Windows XP und ähnliche Zahlen meldet auch die PC Games Hardware in einem aktuellen Bericht zur Verteilung von Betriebssystemen. Und ähnlich sieht es auf vielen anderen hardware- und techniklastigen Seiten aus. Hier liegt Windows 7 inzwischen ganz weit vorne und geht die Entwicklung so weiter wie bisher, ist die fehlende XP-Unterstützung für Battlefield 3 eigentlich kein Thema mehr. Der Anteil von XP unter Spielern dürfte sich zu diesem Zeitpunkt bereits in Richtung der Zehn-Prozent-Marke bewegen, weshalb sich eine Optimierung auch kaum noch lohnt.
Letzte Worte
Wer in nächster Zeit einen neuen PC kauft, ist also nicht schlecht beraten, wenn er sein XP gegen ein Windows 7 eintauscht. Am besten die 64Bit-Version. Ihr habt repi ja gehört

Als Lektüre empfehlen wir vorher den eingangs erwähnten Artikel von Dayjay. Wer sich weitergehend für das Thema interessiert, findet am Ende der News auch die erwähnten Links zu den Statistiken der Betriebssysteme bei Steam, PCGH und Heise. Viel Spaß damit, und nehmt doch auch an unserer neuen Umfrage zu den Betriebsystemen teil, die ihr in der rechten Navigation findet.